Biedenkopf, Kurt

* 28.01.1930 Ludwigshafen

Ministerpräsident, CDU-Generalsekretär, o. Professur, Dr.jur., Dr. h.c. mult., rk.

1964-1970 Nach Studium und Habilitation Ordinarius für Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht an der Ruhr-Universität Bochum
1967-1969 Rektor der Ruhr-Universität Bochum (bis dahin jüngster Hochschulrektor in der Bundesrepublik Deutschland)
1971-1973 Mitglied der Geschäftsführung des Henkel-Konzerns in Düsseldorf
1973-1977 CDU-Generalsekretär
1976-1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
1977-1986 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Westfalen-Lippe
11.05.1980


1980-1988
CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen als Nachfolger des verstorbenen Heinrich Köppler; Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalens
MdL von Nordrhein-Westfalen
1986-1987 Vorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen nach Fusion der beiden CDU-Landesverbände
1987-1990 Erneut Mitglied des Deutschen Bundestages
April 1990 Gastprofessur an der Universität Leipzig
27.10.1990

1990-2002
1990-2004
Wahl zum Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen mit 120 von 152 Stimmen nach dem Sieg der CDU in den Landtagswahlen mit 53,8 %
Ministerpräsident von Sachsen
MdL von Sachsen
1991-1995 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Sachsen
11.09.1994 Bei den Landtagswahlen erreicht die CDU 58,14 % der Stimmen.
Oktober 1996 Bestätigung als Mitglied des Bundesvorstands auf dem Parteitag in Hannover mit 83,1 %
14.12.1998 Auf der Delegiertenkonferenz in Dresden mit 94 % der Stimmen erneut Wahl zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im September 1999
18.04.2002 Rücktritt vom Amt des Ministerpräsidenten

Literaturhinweise
Biedenkopf, Kurt: 1989-1990. Ein deutsches Tagebuch. Berlin 2000.
Köpf, Peter: Der Querdenker. Frankfurt/Main u.a. 1999.
Wendt, Alexander E.: Kurt Biedenkopf. Ein politisches Porträt. Berlin 1994.