Geißler, Heinrich "Heiner"

* 03.03.1930 Oberndorf/Neckar

Jurist, Bundesminister, CDU-Generalsekretär, Dr. jur., rk.

1949 Abitur am Kolleg St. Blasien
Studium der Philosophie an der von Jesuiten betriebenen Hochschule für Philosophie in München
Studium der Rechtswissenschaften in München und Tübingen
1957 Erstes Juristisches Staatsexamen
1960 Promotion zum Dr. jur.
1961-1965 Vorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg
1962 Zweites Juristisches Staatsexamen
Richter am Amtsgericht Stuttgart
1962-1965 Regierungsrat: Leiter des Büros des baden-württembergischen Arbeits- und Sozialministers Joseph Schüttler
1965-1967 Mitglied des Deutschen Bundestages
1967-1977 Minister für Soziales, Gesundheit und Sport in Rheinland-Pfalz
1971-1979 Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz
29.08.1974 Niederlage gegen Bernhard Vogel bei der Wahl zum Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen CDU
1977-1989 CDU-Generalsekretär
1980-2002 Erneut Mitglied des Deutschen Bundestages
1982-1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit
11.-13.9.1989 Auf dem Parteitag in Bremen gibt Geißler das Amt des Generalsekretärs an Volker Rühe ab. Wiederwahl ins Parteipräsidium
1.-2.10.1990 Auf dem Parteitag in Hamburg wird Geißler mit dem viertbesten Stimmergebnis im Parteipräsidium bestätigt.
29.01.1991 Geißler wird mit 155 gegen 90 Stimmen einer der sieben stv. Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag (bis 1998)
22.11.1994 Nach Verzicht auf eine erneute Kandidatur zum CDU-Präsidium Wiederwahl zum stv. Fraktionsvorsitzenden
2007 Eintritt in die Organisation attac

Literaturhinweise
Geißler, Heiner: Fehler und andere Chancen. Köln 2006.
Ders.: Intoleranz. Köln 2002.
Ders.: Das nicht gehaltene Versprechen. Politik im Namen Gottes. Köln 1997.
Ders.: Was würde Jesus heute sagen? Die politische Botschaft des Evangeliums. Berlin 2004.
Ders.: Zeit, das Visier zu öffnen. Köln 1998.
Heiner Geißler im Gespräch mit Gunter Hofmann und Werner A. Perger, Frankfurt/Main 1993.